Das PLUS entwickeln! 

Jugendliche und das Netz urbaner öffentlicher Räume in Hannover
Konzeptstudie zu Handlungsstrategien und Beschreibung des Modellvorhabens Linie 100 / 200

Praxisprojekt  landinsicht // projektbüro dipl. ing. anke schmidt (Anke Schmidt), f r e i w u r f landschaftsarchitekturen (Börries v. Detten), Claudia Heinzelmann, Hille von Seggern

Team: Anke Schmidt, Börries v. Detten, Claudia Heinzelmann, Beratung: Hille v. Seggern
Laufzeit: 03/2010 – 08/2011, abgeschlossen
Auftraggeber: Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Jugend und Familie
Kooperationspartner: -
weiterführende Informationen: Landeshauptstadt Hannover, FB Jugend und Familie (Hrsg.): Das PLUS entwickeln! Konzeptstudie Jugendliche und das Netz urbaner öffentlicher Räume | Konzeptstudie zu Handlungsstrategien und Beschreibung des Modellvorhabens Linie 100 / 200; Stand August 2011

 

Die Konzeptstudie „Das PLUS entwickeln!“ skizziert eine zeitgemäße Form stadtplanerischen Handelns, Jugendarbeit und Bildungsverständnis entlang der Ringlinie 100 / 200.  Innerhalb dieses Betrachtungsraums sollen Vorgehensweisen, Kooperationsmodelle und Projekttypen modellhaft getestet werden. So kann ein Erfahrungsschatz über vernetzte, räumlich orientierte Projekte mit und für Jugendliche aufgebaut werden. Das Konzept beinhaltet zwei Ebenen, eine strategische Raumperspektive und die Ebene der (lokalen) Impulsprojekte.

Die Raumperspektive betrachtet die große Anzahl innovativer, aber bislang weitgehend ohne gegenseitige Bezugnahme arbeitenden Projekte, Handlungsansätze wie Konzepte der einzelnen Fachbereiche in Zusammenhang. Diese liefert für aktuelle Entscheidungsnotwendigkeiten eine wichtige Raumperspektive  und Entwicklungsgrundlage.

Impulsprojekte entwickeln die Potentiale und Synergien dann innerhalb lokaler Räume und Einrichtungen mit ihrem spezifischen Charakter unter Stärkung des gesamtstädtischen Netzzusammenhangs weiter. Es geht nicht darum, neue Projekte zu initiieren, sondern um die strategisch intelligente Verknüpfung und nachhaltige Qualifizierung bestehender Planungen, Einrichtungen und Konzepte auch um Bildungschancen zu ermöglichen.

In der Konzeptstudie werden Vorgehensweisen, methodische Leitlinien und Umsetzungsstrategien beschrieben. Als erste Erprobung konnte mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung das Auftaktprojekt „Jugend bewegt Stadt“ durchgeführt werden.