Rasterfahndung.

Regionen im Erkunden entwerfen

Ein Experiment des STUDIO URBANE LANDSCHAFTEN.

web Modell im Raster

Team: Verena Butt, Börries von Detten, Lucia Grosse-Bächle, Christiane Kania, Sigrun Langner, Malte Maaß, Martin Prominski, Sabine Rabe, Anke Schmidt, Henrik Schultz, Anna Schwinge, Hille von Seggern, Elisa Serra, Thomas Sieverts, Susanne Zeller.
Laufzeit: 9. – 11.03. 2012
Förderung: Denkwerkstatt der Montag Stiftungen gAG (www.montag-stiftungen.de)

15 Menschen begeben sich zeitgleich auf 15 Erkundungstouren in 15 Rasterquadranten einer Region rund um den Möhnesee. Sie fahnden nach lokalen Besonderheiten, Orten, Menschen und Alltagsgeschichten. Gemeinsam werden sie Teil einer raumübergreifenden Choreografie und zu Mitspieler/innen einer experimentellen Suchbewegung. Doch welches Ziel verfolgt die Forschergruppe mit ihrem Vorgehen?

Das Experiment „Rasterfahndung“ gehört zu einer Reihe von Forschungsprojekten des STUDIO URBANE LANDSCHAFTEN, die sich mit der Erprobung neuer Entwurfsmethoden für großräumige Landschaftszusammenhänge befassen. Ausgangspunkt der Unternehmung war es, aus einer Erkundungsbewegung heraus im Erfahrensprozess eine Region zu verstehen und zu entwerfen. Exemplarisch und auch aus pragmatischen Gründen – weil das schöne Haus der Montag Stiftungen zur Verfügung stand – wurde dafür die Region um den Möhnesee im Sauerland gewählt. In dem vergleichsweise kleinen Forschungsprojekt ging es den STUDIO-Mitgliedern darum, zu testen, ob sich die in Studien- und Praxisprojekten bereits oft benutzte Methode auch in einer größeren Gruppe, bestehend aus 15 Fachleuten, erfolgreich anwenden lässt. Sozusagen im „Selbstversuch“ sollten erfahrungsbezogene Grundlagen für die weitere Arbeit an der Entwurfsmethodik geschaffen werden.
In spielerischer Umdeutung einer polizeilichen „Rasterfahndung“ machten sich im März 2012 fünfzehn Mitglieder des STUDIO URBANE LANDSCHAFTEN auf den Weg, das rund 2.160 Quadratkilometer große, in Quadranten aufgeteilte Gebiet zu erkunden. Unterwegs spürten sie regionalen Zusammenhängen, besonderen Qualitäten und Potenzialen der Landschaft nach.

hier: Dokumentation des Experimentes als PDF