What the hell is WOBSGÖH?

Landschaftsentwerfen in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg

 

Abb.: Pendlerbefragung in WOBBSGÖH (Franziska Schmeiser)

Lehrprojekt am Institut für Freiraumentwicklung, Universität Hannover

Team: Dipl.-Ing. Sigrun Langner, Dipl.-Ing. Christiane Kania, Prof. Dr. Martin Prominski, cand.ing. Annika Henne

Studierende:  Jana Kilbertus, Franziska Schmeiser, Yihan Chen, Ahu Tekiner, Yuefeng Pan, Vanessa Beckert, Timo Forsbach, Kristine Prestrud, Verena Tillmann, Pedro Vasconcelos

Studiengang:  Diplom und Master Landschaftsarchitektur und Umweltplanung

Laufzeit:  SoSe 2010, abgeschlossen

Das Entwerfen auf einer regionalen Maßstabsebene ist ein neues und spannendes Aufgabenfeld für Landschaftsarchitekten, was aktuelle Wettbewerbe zeigen (Grünmetropole, Greater Helsinki Vision, Grand Paris). Anhand der Metropolregion Hannover – Braunschweig – Göttingen – Wolfsburg sollen experimentelle Strategien im großräumigen landschaftsentwerfen entwickelt und angewendet werden.

Die Metropolregionen sind ein verhältnismäßig neues großmaßstäbliches urbanes Phänomen und werden in erster Linie als Wirtschaftsräume wahrgenommen. Bei der bisherigen Diskussion um Me- tropolregionen fehlt die ästhetische Dimension, eine gemeinsame Identität und die Betrachtung als attraktiver Lebensraum. Was ist das Besondere der Metropolregion Hannover – Braunschweig – Göttin- gen – Wolfsburg? Was sind Themen der Metropolregion? Wie lässt sich eine gemeinsame Identität aus landschaftlicher Perspektive entwickeln?

Das noch unbekannte Land WOBBSGÖH wird durch Bilder und Karten konstruiert und sinnlich wahr- nehm- und vorstellbar. Im Zentrum steht der eigene kartografische Entwurf der Metropolregion in einem „metrovisionären Atlas“. Wichtige entdeckte Themen der Region werden an beispielhaften Orten aufgegriffen und in „Testentwürfen“ vertieft.